Freiwillige Feuerwehr Eisenberg/Pfalz

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Berichterstattung Einsatzstatistik 2008 Drucken E-Mail
Geschrieben von: Jörg Held   
Dienstag, den 24. Februar 2009 um 23:52 Uhr
 

Von 200 Einsätzen über 70 an einem Tag

 

Feuerwehr Eisenberg zieht Jahresbilanz 2008

 

Rund 200 Mal rückte im vergangen Jahr die Freiwillige Feuerwehr Eisenberg zu Hilfeleistungen für die Bevölkerung aus. Wenn man die über 70 Einsätze an einem Tag bei dem Unwetter im vergangenen Sommer statistisch als ein Einsatz zählt, wurden die 46 Floriansjünger immerhin noch rund 120 Mal (2007: rund 140 Mal) bei Notfällen angefordert, geht aus der Jahresbilanz 2008 hervor.

69 technische Hilfeleistungen stehen dabei 51 Brandeinsätzen gegenüber. Teilt man die Gesamteinsatzzeit von rund 1648 Stunden auf die Aktiven auf, war jeder von Ihnen rund 36 Stunden im Ernstfall eingesetzt, rechnet Wehrführer Helmut Linke vor. Nicht mit eingerechnet sind dabei die Stunden für die turnusmäßigen Übungen, Lehrgänge, Ausbildungen, Instandhaltungen und sonstige Veranstaltungen.

Mit dem Altersdurchschnitt seiner Kameraden, darunter auch fünf Frauen, ist Linke insgesamt zufrieden:“Wir sind eine ziemlich junge Truppe.“ Dass die Altersgruppe zwischen 30 und 40 relativ schwach vertreten ist, führt der Wehrführer auf familiäre und berufliche Gründe zurück. Zunehmend mache der Wehr zu schaffen, dass zwei Drittel ihrer Mitglieder ihre Arbeitsstelle nicht in Eisenberg haben, was sich auf die Alarmierung auswirke, so Linke. Um die Sicherheit weiterhin zu gewährleisten, werden deshalb beispielsweise bei Wohnhausbränden auch die übrigen Wehren in der Verbandsgemeinde mit alarmiert.

Stolz ist Linke besonders auf die reibungslose Zusammenarbeit aller Verbandsgemeindefeuerwehren, die bei der jährlichen Großübung demonstriert werde und sich auch am Beispiel des Hausbrandes zu Beginn des Jahres in Kerzenheim in der Praxis bewährt habe. Ein großes Lob spricht der Wehrführer den Arbeitgebern und Betrieben für die Unterstützung der Feuerwehrarbeit durch die Freistellung der Aktiven im Notfall aus. Und er ist sicher, dass sich als Gegenleistung die ehrenamtliche Arbeit positiv auf das betriebliche Engagement seiner Feuerwehrkameraden auswirkt.

Ohne den Rückhalt und die Unterstützung der Familie sei die Feuerwehrarbeit allerdings nicht zu leisten. Dabei werde auch manchmal das Verständnis der Partner bis an die Grenzen strapaziert. Denn, so Linke weiter, wir haben zwar die gleichen Anforderungen wie die Kameraden der Berufsfeuerwehr zu erfüllen, aber jeder von uns übt diese Tätigkeit im Dienste der Bevölkerung zusätzlich zu seinem Beruf aus. Um all dies leisten zu können, werden die Aufgaben auf viele Schultern verteilt.

Zufriedenstellend sei der Fahrzeugbestand, der erst vor einigen Tagen durch ein Fahrzeug mit Hebebühne für den Materialtransport ergänzt wurde. Was noch fehlt, ist ein Einsatzleitwagen, dessen Anschaffung aber geplant sei. Als größere Maßnahme sei in den nächsten Jahren die Umstellung auf Digitalfunk zu bewerkstelligen.

Über einen erfreulichen Zuwachs kann Linke bei der Jugendfeuerwehr berichten, die durch etliche Werbemaßnahmen bei den Zehn- bis 16-jährigen immerhin wieder aus 15 Mitgliedern, darunter drei Mädchen, besteht.

Quelle: Die Rheinpfalz, geschrieben von (hsc)

 

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 24. Februar 2009 um 23:53 Uhr
 

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Montag, 09. August 2010, 09:12 (gilt nicht für Einsätze)